Startseite
Aktuelles
Achtung NotFelle!!!
Kontakt zu uns
Vermittlung-Infos
Mittelmeerkrankheiten
Flugpaten gesucht
Tierheimkonten
Galgos & Podencos (1-2)
Schäfis & Mixe (1)
Grosse Hunde (1-2)
Mittlere Hunde (1-2)
Kleine Hunde (1-2)
Junghunde (1-2)
Weitere Hunde (1-3)
Paten-Infos
Paten gesucht (1-2)
Paten gefunden (1)
AHNU-Hunderunde
Giftköder-Warnungen
News-Tierschutz
News-Infos
News-Tiergesundheit
News-Trivia
Gästebuch
Wir über uns
TH Triple A
TH A.N.B.A.D.
TH Pinos Puente
TH Albolote
Happy End 2010-2001
Regenbogenbrücke (1-3)
Interessante Links
Datenschutz-Disclaimer
Impressum
 


18.01.2010 Stadthunde.com mit neuem Channel zur Hunde-ErnährungAuf Stadthunde.com startet ab sofort der brandneue Themen-Channel „Hunde-Ernährung“. Damit entspricht das große Online-Portal für Hundefreunde dem enormen Informationsbedarf von interessierten Hundehaltern und bietet auch Vertretern der Trend-Branche Hunde-Nahrung eine ideale Plattform. Hamburg; 14.01.2010 Die richtige Ernährung ist der Grundpfeiler für die Gesundheit des Hundes und liegt Hundehaltern daher ganz besonders am Herzen. Wie wichtig den Deutschen die gesunde Ernährung ihres Hundes ist, wird auch am Kaufverhalten der Tierhalter ersichtlich. Trotz Wirtschaftskrise geben Tierhalter deutlich mehr Geld als im Vorjahr für Heimtierbedarf aus: Die Ausgaben für Ernährungs- und Einstreu-Produkte stiegen um 2,6 Prozent auf
2,4 Milliarden Euro. Der spezialisierte Fachhandel verzeichnete sogar einen Zuwachs von 4,5 Prozent auf 805 Millionen Euro . Das zeigt, welch enormes wirtschaftliches Potenzial in der Hundefutter-Branche steckt – doch es ist auch ein Beleg dafür, wie groß der Bedarf an hochwertigen Produkten und fachkundiger Beratung auf Seiten der Hundehalter ist.
Denn das Thema Hunde-Ernährung verunsichert Hundefreunde so sehr wie kaum ein anderes Thema in der Hundehaltung. Welche Fütterungsmethode ist nun die richtige? Welche Hunde-Ernährung ist tatsächlich artgerecht? Worauf kommt es bei der Hundefutter-Auswahl an und woran erkennt man ein wirklich hochwertiges Hundefutter überhaupt? Das Bedürfnis nach objektiven, fundierten und nachvollziehbaren Informationen ist im Bereich der Hunde-Ernährung besonders groß. Stadthunde.com, das große Internet-Portal für Hundefreunde, möchte Hundehaltern auf dem komplexen Gebiet der Hunde-Ernährung Orientierung bieten. In dem neuen Themen-Channel zur Hunde-Ernährung finden interessierte Hundefreunde alle grundlegenden Informationen und wichtigen Fakten rund um die Hunde-Ernährung, wie das große Glossar „Was Hunde brauchen“, praktische Fütterungsregeln und kompakte Checklisten zu einschlägigen Fragen wie „Was Hunde nicht fressen dürfen“ oder „Woran man einen falsch ernährten Hund erkennt“. In der Rubrik „Artgerecht füttern“ wurden hochwertige und kompetent recherchierte Beiträge über die unterschiedlichen Fütterungskonzepte und über das richtige Hundefutter in jeder Lebensphase zusammengestellt. Auch die schwierigen Fragen, was Deklarationen auf Hundefutter-Etiketten wirklich bedeuten, was sich hinter den künstlichen Zusatzstoffen verbirgt und, ob Trocken- oder Nassfutter zur Hunde-Ernährung besser geeignet sind, werden geklärt. Hunde-Ernährung ist der Trend in der Hundehaltung schlechthin und ein lebendiges Thema voller Dynamik und Kontraste. Dem trägt die Rubrik „Hundefutter-Trends“ Rechnung. Hier werden News, Meinungen, neue Entwicklungen, Interviews und Reportagen aus der Hundefutter-Szene präsentiert – spannend und immer aktuell. „Unsere User wollen für ihre Hunde nur das Beste – aber sie fragen sich, was ist in der Hunde-Ernährung eigentlich das Beste? Viele haben das große Bedürfnis nach Orientierung, nach neutraler und nachvollziehbarer Information jenseits von wirtschaftlichen Eigeninteressen, dogmatischen Ernährungsphilosophien oder unverständlichem Fachchinesisch“, sagt Stadthunde-Gründer Christian Köhler. „Das hat uns motiviert, einen völlig neuen Channel. zur Hunde-Ernährung zu konzipieren, mit einem fundierten und umfangreichen, aber übersichtlichen Informationsangebot.“
Neben dem neuen Channel zur Hunde-Ernährung werden auf Stadthunde.com auch weiterhin spannende und aktuelle Themen aus den Bereichen Erziehung, Lifestyle, Tierschutz, News und Lokales geboten. Über Stadthunde.com. Stadthunde.com ist ein Hunde-Portal, bestehend aus einem umfangreichen redaktionellen Magazin-Bereich und einer Community, die ihren Nutzern sämtliche Funktionen eines modernen Social-Networks bietet. Gegründet wurde das Portal im April 2007 von Christian Köhler (einem passionierten Hunde-Fan und ehemaligen Country-Manager der Dating-Site www.meetic.de) und Florian Hellberg, einem Experten für die Bereiche Content-Management und Community-Development. Weitere Informationen und Bildmaterial erhalten Sie hier:
http://www.stadthunde.com/index.php?id=45

22.10.09  Weltpremiere Als erster Hund auf der Welt hat "Paul" in Frankfurt gleich drei künstliche Gelenke verpasst bekommen. Der fünfjährige Golden Retriever habe seit Jahren an Arthrose in der Hüfte und einem Knie gelitten, berichtete die Tierklinik am Stadtwald am Donnerstag.Der Vierbeiner habe nur noch unter Schmerzen über kurze Strecken humpeln können. Die Tiermediziner implantierten ihm in drei Operationen zunächst zwei künstliche Hüftgelenke und dann auch noch eine Kniegelenksprothese. „Paul“ tolle jetzt wieder völlig beschwerdefrei umher und könne sogar Männchen machen. „Knieprothesen für den Hund gibt es anders als Hüftprothesen noch nicht lange. Weltweit haben nur etwa 30 Hunde eine Knieprothese“, sagte Tierklinik-Leiter Volker Hach. Die Kombination aus Hüft- und Knieprothese bei „Paul“ sei weltweit einzigartig. Die Tierklinik am Stadtwald hat dafür Gelenkimplantate einer neuen Generation verwendet. Sie kommen ohne Zement aus und verwachsen mit dem Knochen. Das erhöht die Haltbarkeit und senkt die Gefahr von Infektionen, wie Hach sagte. Nach Angaben des Klinikleiters lebt „Paul“ bei einem Ehepaar aus Aschaffenburg im bayerischen Unterfranken. Zwischen Operation eins uns zwei lagen drei Monate, mit dem Eingriff am Knie warteten die Ärzte noch einmal vier Monate. „Pauls“ Besitzer hätten sich seine Gesundheit 8000 Euro kosten lassen. Der Vierbeiner sei das einzige Haustier des Paares, das Mitte 40 ei.http://www.infranken.de/nc/nachrichten/lokales/artikelansicht/article/hund-bekommt-drei-gelenkprothesen-37557.html

07.08.09 Wie wirkt sich die Schweinegrippe bei Hunden aus?
Das Portal Stadthunde.com hat sich mit der Thematik beschäftigt und dazu ein Interview mit Dr. Jens Schell vom Bundesforschungsinstitut für Tiergesundheit auf der Webseite veröffentlicht.Die Sorgen der Hundebesitzer beziehen sich auf die Ansteckungsmöglichkeiten der Vierbeiner und wie man dem am besten vorbeugt. Der Experte gibt zunächst Entwarnung, denn die Influenza (oder Swineflu) genannte Seuche überträgt sich zur Zeit von Mensch zu Mensch. Viele fragen sich, wenn der Name Schweinegrippe verwendet wird, ob der Erreger durch Schweinefleisch auf Mensch oder Tier (über das Tierfutter) übertragen werden kann. Hier wird eine deutliche Entwarnung ausgesprochen. Auch wenn der Virus eine Ähnlichkeit mit dem bei Schweinen vorkommenden aufweist, so konnte der Virus der sogenannten Schweinegrippe bis heute weder bei Schweinen, Hunden oder Katzen nachgewiesen werden.Das Fazit auf Stadthunde.com auf die Frage, wie sich nun die Schweinegrippe auf Hunde auswirkt lautet daher auch, die Schweinegrippe bedeutet keine Gefahr für Hunde. Es kann also Entwarnung für besorgte Hundebesitzer gegeben werden. Für Panikreaktionen besteht zur Zeit kein Anlass. Trotzdem sollte, wer sicher gehen will und ängstlich ist, die aktuelle Nachrichtenlage genau beobachten und bei Mutationen des Virus sich über eine Neueinschätzung der Gefahrenlage informieren.
http://www.extremnews.com/nachrichten/natur-und-umwelt/52d6129f0c2e48b

Presse-Mitteilung   Profi-Tipps für das Fahrradfahren mit Hund
Die Sonne scheint, es ist warm – das beste Wetter also für eine kleine Radtour, an der auch lauffreudige Hunde teilnehmen können. Allerdings sind einige Grundregeln zu beachten. TASSO hat dazu den Hamburger Hundetrainer Detlev Schönfelder befragt, hier seine Tipps:

Nur kräftige Hunde dürfen mit Die meisten Hunde laufen gern, man darf sie aber nicht überfordern. Für Welpen und Hunde bis zu einem Jahr ist das Mitlaufen neben dem Rad tabu. Es sollte draußen außerdem nicht zu warm sein. Grundsätzlich gilt zudem: Die Geschwindigkeit muss der Größe des Hundes angemessen sein, wobei man nach „Sprintstrecken“ immer eine Pause einlegen sollte.

Ohne Training geht’s nicht Hund und Fahrrad müssen sich erst aneinander gewöhnen. Dazu nimmt man das Rad zwischen sich und dem kurz angeleinten Hund und schiebt erst einmal ein paar Runden. Der Hund muss sich dabei immer auf Sattelhöhe befinden. Bleibt das Rad stehen, sollte der Hund sich hinsetzen. Klappt diese Übung, wird in freiem Gelände – möglichst abseits von Straßen und stark frequentierten Wegen – mit Herrchen oder Frauchen im Sattel geübt. Fahren Sie langsam und mit einigen Kurven, weichen Sie Hindernissen aus und bremsen Sie spontan, Ihr Hund sollte alles brav mitmachen.

Vorsicht in dichtem Straßenverkehr Der Hund am Fahrrad muss immer auf der dem Verkehr abgewandten Seite des Radwegs laufen. Vermeiden Sie unbedingt dicht befahrene Straßen. Das Mitführen von Hunden am Rad ist zwar nicht verboten, mit rechtlichen Konsequenzen sollte man aber rechnen, wenn das Gespann Rad-Hund zum Verkehrshindernis wird oder gar das Tierschutzgesetz missachtet wird. Das Laufen auf der Straße wird dem Hund ohnehin kaum Freude machen, rauer Asphalt schadet den Pfoten, Autoabgase machen das Atmen schwer.

Die zehn Regeln von Hundetrainer Detlev Schönfelder fürs Radfahren mit Hund 1.    Viele Pausen einlegen, Hund beobachten 2.    Keine zu jungen, kranken oder alten Hunde am Rad laufen lassen 3.    Laufleistung (Strecke und Tempo) langsam steigern 4.    Nie bei Hitze fahren. Der Hund hat keine Fahrtwindkühlung, und in Bodennähe ist es außerdem wärmer als auf dem Sattel 5.    Wasser oder ein erfrischendes Bad im Bach anbieten 6.    Nicht zu lange auf Asphalt bleiben 7.    Abgasreiche Strecken schnell verlassen 8.    Stark befahrene Radwege meiden 9.    Nicht die Leine ums Lenkrad wickeln 10.  Nie vor der Radtour füttern 

TASSO e.V. Frankfurter Str. 20 ● 65795 Hattersheim ● Germany  Telefon: +49 (0) 6190.937300 ● Telefax: +49 (0) 6190.937400  eMail:
newsletter@tasso.net ● HomePage: www.tasso.net

25.05.09 Hitzschlag beim Hund: Auf Alarmsignale achten
Auch Hunde mögen es im Sommer kühl: Wenn der Vierbein hechelt und einen starren Blick hat, sollte der Halter sofort handeln. (Foto: dpa)     München - Da Hunde nur über die Zunge und einen Teil der Pfoten schwitzen, kann ihnen im Sommer unter Umständen der Hitzschlag drohen. Darauf weist wie die Aktion Tier in Berlin hin.Symptome, die den Halter zum sofortigen Handeln veranlassen sollten, sind starkes Hecheln, eine erhöhte Körpertemperatur und ein starrer, ängstlicher Gesichtsausdruck. Damit er keinen einen Kreislaufzusammenbruch erleidet, muss der Vierbeiner dann sofort in eine kühle Umgebung gebracht aber und mit nicht zu kaltem Wasser besprüht werden. Zudem sollte ihm der Halter Wasser zu trinken geben. Ist der Hund wieder einigermaßen stabil, bringt man ihn am besten zum Tierarzt. Legt er sich dagegen auf die Seite und hat Krämpfe, sollte es sofort zum Tierarzt gehen.  
http://www.ivz-online.de

04.05.09 Für Hunde: Mit einfachen Hausmitteln: Gesunde Kost für den Hund
Es muss nicht immer Fleisch sein: Das gilt auch für unsere Vierbeiner. Rohkost, insbesondere fein zerkleinerte Möhren und Äpfel, sind eine sättigende und vitaminreiche Futterergänzung für Hunde. Rohkost fördert die Verdauung und liefert wertvolle Vitamine und Mineralien. Möhren und Äpfel sind zudem auch eine gute Methode der Zahnreinigung: Wenn Sie ihren Hund ans Möhren- oder Äpfelknabbern gewöhnen können, wird das seinen Zähnen sehr gut tun und Zahnbeläge verhindern.


Doch Vorsicht: Der Darm eines Hundes ist kürzer, daher kann er Rohkost oft nur dann optimal ausnutzen, wenn sie vorbereitet wurde: In vielen Fällen daher nur püriert, gerieben oder gekocht. Roher Kohl kann beispielsweise zu Blähungen führen. Gibt man dem Tier eine Karotte oder Apfel im Ganzen, so scheidet es die abgebissenen Stücke oft unverdaut wieder aus. Mit dem Futter vermischt, fressen es die meisten Hunde. Wenn nicht, helfen kleine Tricks: Zum Beispiel Möhrenstückchen mit Leberwurst bestreichen. Auch gehackte Petersilie oder Kresse und frische Obst- und Gemüsesäfte können das Vitaminangebot vervollständigen.

Zur Versorgung mit ungesättigten Fettsäuren – wichtig zum Beispiel für Haut und Haar kann dem Futter einmal wöchentlich ein Teelöffel Pflanzenöl, gutes, kalt gepresstes Sonnenblumenöl, Sojaöl, Weizenkeimöl oder Distelöl zugesetzt werden. Pflanzenöle enthalten wertvolle ungesättigte Fettsäuren, die der Körper des Hundes nicht selbst herstellen kann. Außerdem enthalten Öle die Vitamine E und B sowie Eiweiß. Regelmäßig eine kleine Menge sorgt für glänzendes Fell und ist gut geeignet, um den Fettstoffwechsel zu regulieren. Mittlerweile gibt es kommerziell hergestellte Öle, die ausschließlich auf den Bedarf des Hundes abgestimmt sind. Auch eine Scheibe Brot mit Pflanzenmargarine ist eine vorzügliche Ergänzung, insbesondere gut durchgebackenes Roggenbrot.

Joghurt, Quark, Käse oder Buttermilch liefern hochwertiges Eiweiß, Vitamine, Kalzium und sorgen für ein gutes Darmklima. Hin und wieder Milchprodukte pur oder ins Futter gemischt, halten den Hund gesund und fit. Vorsicht: Viele Hunde, auch Welpen, vertragen den in der Milch enthaltenen Zucker – die Laktose – nicht und bekommen Verdauungsprobleme. In Milchprodukten ist die Laktose jedoch bereits vergoren.

Ab und an ist auch ein wenig Honig gut, entweder vom Löffel geschleckt oder unters Futter gemischt: Honig enthält Vitamine, Mineralien, Enzyme und liefert so wertvolle Energie und gleicht Mangelerscheinungen aus.

Ein Spritzer Apfelessig täglich ins Trinkwasser versorgt den Hund ebenfalls mit Vitaminen und Mineralstoffen, stärkt das Immunsystem und regt den Stoffwechsel an. Mag der Hund das Essigwasser nicht, einfach das Futter mit einem Schuss Apfelessig mischen – das klappt meistens. Noch ein Tipp: Die Hundebürste kann mit Apfelessig desinfiziert werden. Das Bürsten mit Apfelessig pflegt das Fell und bringt es zum Glänzen, außerdem nimmt der Essig Staub und Schuppen auf und vermindert Juckreiz. Quelle: "Deutsches Grünes Kreuz"  
http://www.tiergesundheit-aktuell.de/kleintiere/aktuelles-396.php

04.05.09 Für Hunde: Hunde: Weintrauben und Zwiebeln sind tabu
Unabhängig voneinander warnen das britische Institut Veterinary Poisons Information und das amerikanische Animal Poisons Control Center (ASPCA) davor, Hunde mit Weintrauben zu füttern. Auffällig oft haben Hunde nach dem Verzehr schwere Symptome von Vergiftung gezeigt: Magenkrämpfe, Erbrechen und Durchfall. In einigen Fällen trat sogar Nierenversagen auf. Bei Verdacht auf Weintraubenvergiftung sollten Sie mit Ihrem Hund schnellst möglichst zu einem Tierarzt gehen, um dem Nierenversagen vorzubeugen. Eventuell kann das Gift im Darm mit Aktivkohle gebunden werden. Die Tierärzte der Institute vermuten, dass Rosinen sogar noch gefährlicher für Hunde sein können, da sie den giftigen Stoff konzentrierter enthalten.

Die Dosis, die den Weintraubengenuss zum Gift für den Hund macht, ist noch nicht bekannt. Die amerikanischen Forscher schätzen, dass umgerechnet 11,6 Gramm (g) Trauben pro Kilogramm (kg) Körpergewicht des Hundes zu Vergiftungserscheinungen führen können (also bei einem 20 kg schweren Hund rund 232 g Trauben). In Großbritannien ermittelten die Wissenschaftler, dass etwa 14 g Rosinen/kg Hund zu einem Todesfall bei einem Labrador Retriever geführt haben.

Auch Zwiebelgewächse sind für Hunde nicht geeignet: Zwiebeln (und Knoblauch) enthalten in hoher Konzentration Schwefelverbindungen, die bei einigen Tierarten (so auch Hunden) zur Zerstörung der roten Blutkörperchen führen – und dies bereits in kleinen Mengen. „Zwar fällt einem Tierbesitzer das sicher erst auf, wenn sein Tier größere Mengen zu sich genommen hat, aber man sollte auf alle Fälle vermeiden, dass ein Hund Zwiebeln oder Knoblauch frisst“, so Professor Roland Friedrich.

Zu schweren Vergiftungserscheinungen eines erwachsenen Hundes kann es kommen, wenn ein Hund 5 bis 10 g Zwiebeln pro kg Körpergewicht frisst. Die Symptome sind Hämoglobinurie, blasse Schleimhäute, schwacher Puls. Aber das bedeutet eben nicht, dass nicht auch bereits kleine Mengen – kleine – Schädigungen hervorrufen können. Bei Welpen sollte man besonders vorsichtig sein.

Übrigens sollte man aus diesem Grund auch keinen Knoblauch gegen Zecken geben. Obwohl schon mehrfach in Testserien nachgewiesen wurde, dass es wirkungslos ist, schwören leider immer noch viele auf diese gefährliche Methode. Die häufige Folge, leichte Trägheit, die vielleicht durch die entstandene Anämie hervorgerufen wird, fällt den Hundebesitzern nicht auf oder sie bringen es nicht mit ihrem vermeintlichen Zeckenschutz in Zusammenhang.   30.04.2009
http://www.tiergesundheit-aktuell.de/kleintiere/aktuelles-397.php  

Köpfchen stattKnöpfchen... ein Bericht von Clarissa von Reinhardt
 ...das gilt auch für die vielgepriesenen Sprühhalsbänder, die in verschiedenen Ausführungen den Markterobert haben. Spätestens seit uns Hundenanny Katja Geb-Mann allwöchentlich imdeutschen Fernsehen vorführt, wie jeder Hund, ganz gleich welches Problem erseinen Haltern vermeintlich oder tatsächlich bereitet, mit Einsatz einerFernbedienung in das Verhalten gepresst werden kann, das Herrchen oder Frauchenbeliebt, finden die Halsbänder, die einen angeblich völlig harmlosen Spraystoßvon sich geben, steigenden Absatz.  

Doch schon der gesunde Menschenverstand lässt einen aufhorchen, wenn Herstellerund Anwender behaupten, dass der jederzeit auszulösende Sprühstoß für den Hund„gar nicht schlimm“ sei. Da fragt man sich doch selbst nach nur kurzemNachdenken, wie es denn möglich sein soll, instinktive, genetisch fixierteVerhaltensweisen wie zum Beispiel das Jagdverhalten durch etwas zuunterdrücken, das dem Hund gar nichts ausmacht?! Dem Hundehalter wird generösangeboten, das Gerät doch selbst mal in die Hand zu nehmen oder um den Hals zulegen, während der Trainer den Auslöser betätigt... und tatsächlich, so schlimmwar das doch gar nicht. Ein kurzes „Zischhhh“ mit etwas feucht-kalter Luft.„Ja“, bestätigt der überzeugte Hundehalter, „das war gar nicht schlimm.“ WasHersteller und Trainer jedoch geflissentlich verschweigen (aus Unwissenheitoder in betrügerischer Absicht?!), ist die Tatsache, dass plötzlichauftretende, nicht eindeutig zuzuordnende Zischlaute beim Hund als Angstauslösende, sogar lebensbedrohliche Laute abgespeichert sind, bei denen sofortdie Flucht ergriffen werden muss.

 Jeder kennt den Anblick eines Hundes, der sich selbst im Körbchen `zigmal um die eigene Achse dreht, bevor er sich schließlich gemütlich niederlegt.Es handelt sich bei dieser Verhaltensweise um ein Erbe aus den Zeiten, in denender Hund noch weitgehend draußen in Freiheit lebte. Bevor er sich hinlegte,drehte er sich mehrfach im Gras oder Laub, um die ausgesuchte Liegestelle alsungefährlich abzusichern. Sollte beim Drehen ein Zischlaut (zum Beispiel voneiner Schlange) zu hören sein, würde er sich durch einen Sprung zur Seite inSicherheit bringen. Biologisch sinnvoll... und diesen genetisch fixierten,Angst auslösenden Zischlaut bringen wir Menschen nun in den unmittelbarenKopfbereich des Hundes! Und drücken vielleicht gleich mehrfach dasAuslöseknöpfchen, worauf der Hund ganz leicht nicht nur in Angst, sondern sogarin Panik versetzt werden kann – ohne die Möglichkeit, sich durch dieFlucht zur retten!  

Eigentlich ist dieser Umstand allein schon Grund genug, niemals zu erlauben,dass einem uns anvertrauten Lebewesen ein solches Gerät angetan (im wahrstenSinne des Wortes!) wird. Es gibt aber noch mehr Probleme:   Der Hund weißnie, wann und vor allem warum der Sprühstop ausgelöst wird,befindet sich also in ständiger Erwartungsunsicherheit. Wer wissen möchte, wiesich das anfühlt, dem empfehle ich folgendes Eigenexperiment, das nicht inAnwesenheit eines Hundes durchgeführt werden sollte, damit dieser nicht unnötigverunsichert wird: Bitten Sie ein Familienmitglied oder einen Freund, Siewirklich stark zu erschrecken, zum Beispiel durch einen lauten Schrei oderdadurch, dass er plötzlich die Stereoanlage zu voller Lautstärke aufdreht oderzwei Töpfe aufeinander schlägt, wenn Sie gerade überhaupt nicht damit rechnen,sich zum Beispiel entspannt im Sessel zurücklehnen oder gerade mit FreundenKarten spielen. Das Experiment sollte mindestens mehrere Stunden, am besten einoder zwei Tage dauern und der Schreckreiz sollte in dieser Zeit mehrfachausgelöst werden – ohne dass Sie wissen, wann dies sein wird. Sie werdenmerken, dass der eigentliche Reiz, wenn er dann endlich auftritt, bei weitemnicht so schlimm zu ertragen ist, wie die zermürbende Warterei auf ihn. Obwohlman ihn fürchtet, wünscht man ihn schon beinahe herbei in der Hoffnung, dannwieder eine Weile Ruhe zu haben, was aber nicht so ist, da er kurz nach demAuftreten ein zweites oder drittes Mal ausgelöst wird und dann wiederstundenlang gar nicht, ganz wie es Ihrem Helfer beliebt. Keine angenehmeVorstellung, nicht wahr?!   Aber es gibt noch weitere Probleme.

Gleich mehrere ergeben sich aus der Tatsache, dass Hunde über gedanklicheVerknüpfung lernen. Trägt der Hund das Halsband und erhält den Sprühstoß, wenner zum Beispiel auf mehrfachen Zuruf nicht kommt, so möchte der Mensch ihmdamit zeigen, dass er dafür mit Schreckreiz bestraft wird, dass er ungehorsamist. Es kann aber gut sein, dass er in genau diesem Moment zu einem kleinenKind, einem Jogger oder einem anderen Hund schaut – und den Strafreiz damitverbindet. Das Ergebnis ist dann ein Hund, der noch immer nicht besser aufAbruf reagiert, dafür aber Ängste, evtl. sogar durch die Angst ausgelösteAggressionen, gegen das entwickelt, was er gerade sah. Die Hundehalter sind dannratlos, weil ihr Hund „plötzlich“ kleine Kinder meidet oder Jogger anknurrt,mit denen er doch bisher bestens auskam. Viele solcher Beispiele finden sich inmeiner Hundeschule ein, erst kürzlich ein Rodesian Ridgeback Rüde, dessenSprühhalsband immer ausgelöst wurde, wenn er zum Wildern durchbrennen wollte.Bei diesen Spaziergängen war allerdings auch immer seine Gefährtin, derZweithund der Familie, anwesend. Die Halter kamen nun nicht wegen desunerwünschten Jagdverhaltens zu mir in die Hundeschule, mit dem sie sichinzwischen abgefunden hatten, sondern weil der Rüde seit Wochen die Nähe derHündin mied. Immer wenn diese den Raum betrat oder sich, so wie früher, zu ihmkuscheln wollte, verließ er mit ängstlichem Gesichtsausdruck das Zimmer und daskonnte man sich nicht erklären... Was hatte man diesen beiden Hunden angetan!Welche Gefühle wurden in den Tieren ausgelöst?! Der Rüde hatte nun Angst vorseiner Gefährtin, die er früher heiß und innig liebte, während diese nichtverstehen konnte, weshalb er, der vorher immer leidenschaftlich mit ihr spielteund tobte, sie jetzt mied. Die gleiche Trainerin, die den Einsatz desSprühhalsbandes empfohlen hatte, empfahl jetzt übrigens, einen der Hundeabzugeben, weil die Tiere sich unterschiedlich entwickelt hätten und einfachnicht mehr gut zueinander passen würden. Die Ängste des Rüden erklärte sie überdie angeblich dominante Ausstrahlung der Hündin. Man könnte weinen, wenn Hundenmit einem solchen Schicksal gegenüber steht – oder es packt einen einfach nurdie Wut.   

Die Probleme gehen noch weiter, denn nichts generalisiert sich bei Hunden soschnell, wie Geräuschangst. Nicht nur dieser Rüde, sondern auch zahlreicheandere Hunde entwickeln nach Einsatz des Sprühhalsbandes Ängste vor allenmöglichen Geräuschen. Das Öffnen einer kohlsäurehaltigen Getränkeflasche, dasZischen von heißem Fett in der Pfanne, Knall- und Schussgeräusche, die dem Hundvorher egal waren, versetzen ihn jetzt in Angst und Schrecken. Der obenerwähnte Ridgeback Rüde zum Beispiel verzog sich mit eingezogener Rute unterden Tisch des Besprechungsraums, als ich eine Wasserflasche öffnete. Dies tatich nicht, weil ich Durst hatte – trauriger Weise gehört es inzwischen schonfast zum Standardprogramm beim ersten Kennenlernen und Analysieren eines mirvorgestellten Hundes auszutesten, ob er schon mit Sprühhalsband gearbeitetwurde und welche Wunden dies an seiner Seele hinterlassen hat. Die Halterin warauch sehr erstaunt, als ich ihr nach dem „Flaschentest“ auf den Kopf zusagte,dass an ihrem Hund sicher schon mit Sprühhalsband gearbeitet worden war. Daswollte sie mir eigentlich gar nicht erzählen, weil sie schon gehört hatte, dassich gegen den Einsatz dieser Geräte bin. Nachdem ich sie auf die Reaktion ihresHundes hingewiesen hatte, war sie sehr betroffen. Und wütend, nachdem ich ihrerklärte, weshalb ihr Rüde jetzt Angst vor der Hündin und vor allenmöglichen Geräuschen hatte. Wütend auf die Trainerin, die sie auf diese„unerwünschten Nebenwirkungen“ nicht aufmerksam gemacht, sondern immer erklärthatte, wie harmlos der Einsatz des Gerätes sei. Für mich stellt sich die Frage,ob Kollegen, die es einsetzen, um diese Nebenwirkungen nicht wissen, oder obsie diese bewusst verschweigen, weil kaum jemand bereit wäre, den Einsatz zuerlauben, wenn sie bekannt wären. Und ich stelle mir die Frage, was von beideneigentlich schlimmer ist...  

Last not least gibt es Probleme mit der Technik. Es soll schon vorgekommensein, dass das Gerät durch andere Funkfrequenzen oder sogar die Fernbedienungeines in der Nähe befindlichen Halsbandes an einem anderen Hund ausgelöstwurde. Der Strafreiz wird dann also einem Hund verabreicht, der einfach nurherumsteht oder gerade spielt oder sonst etwas tut. Das steigert dieErwartungsunsicherheit natürlich noch mehr und erhöht die Trefferquote aufFehlverknüpfungen immens. Zusätzlich löst es nicht immer zuverlässig aus, kannzum Beispiel durch Wetterlagen mit feuchter Luft (Nebel, Regen) verzögert odergar nicht reagieren. Schließlich zeigt es auch nicht an, wann die Batterie leerist, wodurch es passieren kann, dass der Auslöser gedrückt wird und nichtsgeschieht. Dann käme man durch das Ausbleiben des Strafreizes (wenn der Hunddenn überhaupt verstanden hätte, wofür er eigentlich bestraft werden soll) inden Bereich der variablen Bestätigung, was das unerwünschte Verhalten sogarnoch verstärkt. Der Hund würde nämlich lernen, dass er das Verhalten nur immerwieder zeigen muss, bis er schließlich wieder zum Erfolg (in diesem Fall dasAusbleiben des Strafreizes und die erfolgreiche Durchführung des Verhaltens)kommt.   Man kann es also drehen und wenden, wie man will: Sprühhalsbändersind ganz und gar nicht harmlos, im Gegenteil sogar sehr gefährlich. MancheHunde werden durch sie so verunsichert, dass sie in die so genannte erlernteHilflosigkeit fallen, was zur Folge hat, dass sie kaum noch Aktionen zeigenoder Handlungen anbieten, weil sie in ständiger Angst vor dem für sieunkalkulierbaren Strafreiz leben.

Um diesen Tieren – und ihren verzweifelten Haltern – zu helfen, braucht es einmeist lang angelegtes, gut durchdachtes Training, das den Hund aus diesererlernten Hilflosigkeit und seinen vielfältigen Ängsten wieder herausholt.Sprühhalsbänder gaukeln dem Hundehalter vor, mal eben schnell per Fernbedienungeine Lösung für vermeintliche oder tatsächlich entstandene Probleme zu haben.Aber so einfach ist das nicht. Hunde sind uns anvertraute, fühlende unddenkende Lebewesen, die nicht beliebig manipulierbar sind und derenLernverhalten sich von dem unseren ganz erheblich unterscheidet. Ich kanndeshalb nur dringend empfehlen, jeden Ausrüstungsgegenstand und jedeMethode, der/ die durch Hersteller oder Trainer empfohlen wird, vorAnwendung am Hund genau zu prüfen, sich gut zu informieren und im Zweifelsfallnach dem guten alten Motto zu entscheiden, das auch für unsere Hunde geltensollte: Was Du nicht willst, das man Dir tu, das füg auch keinem anderen zu. 

 © Clarissa v. Reinhardt, animal learn
www.animal-learn.de


Nächste Seite News-Trivia




 
Top